Coaching und Psychotherapie

Coaching

Wenn Sie zur Bewältigung herausfordernder Situationen eine fundierte Begleitung bei der Suche nach geeigneten Lösungsansätzen suchen oder einen erfahrenen Sparringspartner für die Reflexion in Entscheidungssituationen oder jemanden der Sie durch  krisenhafte Prozesse begleitet, dann kann Coaching die richtige Unterstützungsform sein. Es geht primär um lösungsorientierte Begleitung, bei der sie mit weiterführenden Fragestellungen und Impulsen zielgerichtet unterstützt werden.

Settings

  • Einzelcoaching
  • Gruppen-Coaching
  • Individuell gestaltbare Begleitungsprozesse

Themen

  • Führungskräfte-Coaching
  • Entwicklungscoaching
  • Selbstreflexion & Persönlichkeitsentwicklung
  • Selbstbewusstsein stärken
  • Resilienzfaktoren und Ressourcen bewusstmachen
  • Persönliche Positionierung in Entscheidungssituationen
  • Vorgangsweise- und Strategiefindung in heiklen Situationen
  • Burnout-Prophylaxe
  • Krisen-Coaching
Mein Bestreben ist, Menschen jene fachlich fundierte und methodisch sinnvolle Begleitung anbieten zu können, die für deren Persönlichkeit in der jeweiligen Situation am besten geeignet erscheint und wirkungsvoll ist. Mit folgenden speziellen Beratungsansätzen und Methoden bin ich besonders gut vertraut: Systemischer Ansatz, Psychodrama, Gruppendynamik, Gesprächstherapie, Psychoanalyse, Gestalttherapeutischer Ansatz, Körper- und Bewegungstherapeutische Ansätze und weitere.

Psychotherapie

Wenn Sie sich psychisch sehr belastet fühlen, nach nachhaltigen Auswegen aus Krisensituationen suchen, unter nachteiligen Verhaltensmustern leiden, belastende Ereignisse aus der Vergangenheit oder traumatische Erfahrungen bearbeiten wollen um Ihr psychisches Wohlbefinden wieder herzustellen, dann stehe ich für eine psychotherapeutische Behandlung mit einem breiten Methodenrepertuiere  zur Verfügung.

Behandlungsschwerpunktete

  • Burnout
  • Jede Form von Erschöpfungszuständen und Belastungskrisen
  • Angststörungen
  • Posttraumatische Belastungen
  • Selbstwertthemen
  • Narzisstischen Persönlichkeitsbildern
  • Dissoziative Störungen
  • Lebenskrisen

Mein Selbstverständnis in der Beratung und der Psychotherapie

Ich bin von meiner psychotherapeutischen Grundausbildung Psychodramatiker, habe mich in meiner Laufbahn mit unterschiedlichsten psychotherapeutischen Ansätzen befasst und entsprechende Aus- und Fortbildungen genossen. Dazu zählen die systemische Familientherapie, psychoanalytische, gestalttherapeutische, körpertherapeutische Ansätze sowie diverse Kurzzeittherapien. Für mich gibt es nicht den richtigen Ansatz oder die richtige Schule, sondern für mich stehen im Vordergrund die zu begleitenden Menschen mit bestimmten Grundausprägungen, die in bestimmten Lebenssituationen oder -phasen psychotherapeutische Begleitung benötigen und in dieser speziellen Situation, vor dem Hintergrund ganz spezieller Vorerfahrungen, sind manche Verfahren in ihrer klassischen Ausprägungen geeigneter und manche weniger gut geeignet. Ich verwehre mich auch gegen die manchmal an Absurdität grenzenden Debatte über die wissenschaftliche Fundierung einzelner Ansätze. Denn auch eine wissenschaftliche Fundierung sagt nichts über eine durchgängige Wirkung einer Methode aus, sondern es wird lediglich festgehalten, dass eine Wirkungswahrscheinlichkeit unter ganz bestimmten Bedingungen gegeben ist. Das heißt, nicht dass ich mich gegen wissenschaftliche Untersuchungen über die Wirksamkeit von therapeutischen Methoden und Ansätzen wende, ganz im Gegenteil, ich arbeite selbst an diversen Untersuchungen, bin nach wie vor mit Leib und Seele Forscher, aber ich würde mir hier manchmal eine differenziertere und würdigende Auseinandersetzungsqualität wünschen. Abgesehen davon, dass offensichtlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz jeweils andere therapeutische Methoden wirken – geht man nach der der Anerkennungspraxis psychotherapeutischer Schulen -, wird die Anerkennung angewandter Forschungsmethoden und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse oftmals ebenfalls von einem Haltungsstreit zwischen unterschiedlichen (wissenschaftlichen) Lagern überschattet, was dazu führen kann, dass durchaus plausible und gut belegte Erkenntnisse, über die Wirk­samkeit bestimmter therapeutischer Ansätze, wohl eher aus politischen und interessenge­triebenen Gründen nicht anerkannt werden, als aus seriösen sachlich Beweggründen.

Ich vertrete also die Auffassung - und diese ist auch in der Wirksamkeitsforschung durchgängig gut belegt -, dass der Wahl des Therapeuten oder der Therapeutin unabhängig von der eingesetzten therapeutischen Methode ein zentraler Stellenwert hinsichtlich Wirksamkeit zukommt. Es sind in erster Linie Beziehungsaspekte und Aspekte des Vertrauens, die die Wirksamkeit einer Therapie maßgeblich bestimmen und erst in zweiter Linie ist es die Wahl der Methode. Therapeuten und Therapeutinnen sind von ihren Grundhaltungen und Persönlichkeiten unterschiedlich, aber natürlich auch deren Klientinnen und Klienten in ihrer speziellen Situation. Das heißt, es wäre eher sehr genau zu prüfen, welcher Therapeut / welche Therapeutin ist mit seiner Grundhaltung und seinem Angebot an Methoden bestens für einen Klienten / eine Klientin in seiner / ihrer speziellen Situation geeignet.

Wenn nicht die Verpackung und das verbriefte Siegel zählen, sondern das was drinnen ist und wie das bei Betroffenen ankommt: Für einen Klienten oder eine Klientin ist es zum Beispiel in einer Krisensituation irrelevant, ob eine Methode anerkannt ist oder nicht, wenn sie bei dieser Person in der speziellen Situation Wirkung zeigt. Ich würde schon meinen, dass Klienten/innen auf bestimmte Methoden leichter und besser ansprechen, als auf andere, so wie sie auch mit manchen Therapeuten/innen besser zusammenkommen werden als mit anderen. Da Kurzzeit­methoden derzeit stark boomen, würde ich auch besonders genau unterscheiden, ob es sich um eine akute Krisensituation handelt, bei der das primäre therapeutische Ziel sein muss zu stabilisieren oder ob es darum geht, als Problem empfundene Symptommuster nachhaltig behandeln zu wollen. Es ist also eher eine Frage der Ausgangssituation und der Zielausrichtung, wie verschiedene therapeutische Ansätze und Methoden zu bewerten sind und hier würde ich mir manchmal eine kritisch differenziertere Betrachtung wünschen, besonders von jenen, die für Anerkennungen bzw. Nicht-Anerkennungen verantwortlich sind. Das ist kein Plädoyer gegen Qualitätssicherung, diese halte ich für die Glaubwürdigkeit von Behandlungsmethoden für sehr wichtig, aber es ist Plädoyer gegen „Breitband-Heilsmethoden“ und für eine individualisierte Betrachtung von Einzelphänomenen und einen bewussten, zielgerichteten Einsatz unterschiedlicher Methodenansätzen und Schulen und der dafür geeigneten Therapeuten und Therapeutinnen, die in der Lage sein müssen auf die Anliegen der Klienten und Klientinnen gut hinzuhören, sie ernst zu nehmen, ihnen auf gleicher Augenhöhe zu begegnen und sie dabei zu unterstützen, den für sie persönlich geeignetsten Heilungs- und Entwicklungsweg zu finden und sie auf diesem Weg zu begleiten oder sie an Kollegen/innen weiterzuleiten, die vielleicht dafür noch besser geeignet sind. Das verlangt Demut, Wertschätzung, Respekt, Mut sich eigene Grenzen einzugestehen und vor allem Toleranz und Würdigung gegenüber anderer Methoden, Ansätze und Schulen, auch wenn diese ganz und gar nicht dem eigenen Selbstverständnis entsprechen.

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